Datenschutz und No-KYC

Welches Land ist am besten für Offshore-Hosting?

Kurze Antwort

Es gibt kein einzelnes bestes Land – es hängt davon ab, welche Bedrohung Sie adressieren. Für rechtlichen Schutz mit europäischer Latenz: Schweiz oder Island. Für minimale anwendbare Gesetze plus Latenz nach Amerika: Panama. Für maximale unternehmerische Trennung: Seychellen. Für EU-Peering ohne Fourteen-Eyes-Jurisdiktion: Bulgarien, Rumänien oder Moldau.

Gehen Sie vom Risiko rückwärts vor. Wenn es um zivilrechtliche Beweisaufnahme geht, ist die rechtliche Distanz zum Kläger am wichtigsten. Wenn es um staatliche Überwachung geht, ist die Bündnismitgliedschaft am wichtigsten. Wenn es um Urheberrechtsdurchsetzung geht, ist ein Land, in dem für eine Sperrung eine gerichtliche Anordnung und nicht nur eine Benachrichtigung erforderlich ist, am wichtigsten. Diese Punkte verweisen auf verschiedene Orte.

Latenz ist die Einschränkung, die diese Entscheidung realistisch hält. Eine perfekte Gerichtsbarkeit mit 250 ms Entfernung zu Ihren Nutzern ist oft die falsche Antwort. Viele entscheiden sich für ein geteiltes Design: die sensiblen Komponenten offshore, die latenzkritischen Komponenten in der Nähe der Nutzer.

Häufige Offshore-Wahlen und ihre Stärken
RechtsraumBündnismitgliedAm stärksten für
SchweizNeinTested statutory data protection, EU latency
IslandNeinSpeech protection, renewable power
PanamaNeinMinimal applicable statute, Americas latency
SeychellenNeinCorporate separation, limited MLAT reach
MoldovaNeinNon-EU with European latency, low cost
Bulgaria / RomaniaNeinEU peering outside the Eyes alliances
CuraçaoNeinAutonomous jurisdiction, iGaming and media
MalaysiaNeinAsian latency outside Western frameworks

Siehe auch: Fourteen Eyes · Peering