Auswahl und Dimensionierung

Was ist ein VPS?

Kurze Antwort

Ein VPS (Virtual Private Server) ist eine virtuelle Maschine mit garantierter CPU, Arbeitsspeicher und Speicherplatz, die ein eigenes Betriebssystem auf gemeinsam genutzter physischer Hardware ausführt. Sie erhalten vollen Root-Zugriff und können alles installieren. Er steht zwischen Shared Hosting, wo Sie fast nichts kontrollieren, und einem Dedicated Server, wo Sie die gesamte Maschine mieten.

Das wichtige Wort ist "privat": Im Gegensatz zu Shared Hosting sind die Ihrer Instanz zugewiesenen Ressourcen für Sie reserviert, und andere Mandanten können sie nicht verbrauchen. Bei KVM-Virtualisierung wird die Isolierung vom Prozessor selbst erzwungen, sodass Ihre Instanz einen eigenen Kernel ausführt und weder ihre Nachbarn sehen noch von ihnen gesehen werden kann.

In der Praxis verhält sich ein VPS genau wie ein physischer Linux- oder Windows-Server, der sich zufällig an einem anderen Ort befindet. Sie verbinden sich über SSH oder RDP, installieren Software mit dem normalen Paketmanager und konfigurieren die Firewall selbst. Nichts am Arbeitsablauf ist virtualisierungsspezifisch.

  • Voller Root- oder Administratorzugriff, einschließlich benutzerdefinierter Kernel
  • Garantierte CPU, RAM und Festplatte, die Nachbarn nicht entziehen können
  • Eine eigene öffentliche IPv4-Adresse und, hier, ein geroutetes IPv6-/64er-Netz
  • Jedes Betriebssystem, das bootet – keine feste Liste

Siehe auch: KVM